musicequalslife

 

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terminal 1

ach, und ich dachte, ich wuerde heute schon bei euch ankommen. endlich, nach ewigkeiten meine familie und freunde wiedersehen. aber nein, irgendetwas muss ja immer dazwischen kommen. mein flug nach chicago hatte 2h verspaetung und hab somit den anschlussflug nach frankfurt verpasst. und jetz sitze ich hier auf dem flughafen, in terminal 1, und versuche in nem kleinen raum auf ner liege zuschlafen. na wenigstens is hier ein computer. ich zaehle die stunden. immernoch zu viele. muss die ganze nacht und den halben tag hier verbringen. gegen 6 uhr abends flieg ich dann endlich los. bin dann am 22. um 12uhr mittags in berlin. is ja nur n tag. aber trotzdem. alle diese vorfreude und dann wird man doch nur vertroestet. nicht nur ein paar stunden, nen ganzen tag muss man warten. na wenigstens bekomm ich kostenloses essen...
21.6.06 10:19


dancin' in the rain



manchmal hat man traeume, die weit entfernt sind, sehr weit entfernt von der realitaet. manchmal hat man wuensche, wuensche, die nie wahr werden koennen. manchmal hat man hoffnungen, die einen lange quaelen. es ist einfach leichter aufzugeben als zu kaempfen. manchmal sehnt man sich nach alten zeiten. wie oft waere ich doch lieber ins flugzeug gestiegen und zurueck nach deutschland geflogen. ein jahr lang versuchen jemand zu sein, der man nicht wirklich ist, ist verdammt hart sometimes. wie oft mich doch die einsamkeit eingefangen hat, mich in ihr unendliches gefraessiges nichts eingezogen und verschlungen hat. es gab natuerlich auch wunderschoene momente, unvergessliche augenblicke meines lebens, die ich sehr froh bin erlebt zu haben. trotzdem hab ich oft jemanden vermisst, der mich in den arm nimmt, ehrlich mit mir spricht. jemanden, dem ich alles erzaehlen kann - unverschleiert und wahr. ich hab mich veraendert, daran gibts keine zweifel. time is going on. und doch will ich es nicht wahr haben. alle meine verwirrten gedanken, niemand hier hat sie verstanden. niemand war dort um mit mir zu lachen when i was stuck in my room. niemand war dort in den momenten, in denen ich es am meisten gebraucht haette. aber ich musste da durch, allein und unverstanden von dem rest meiner neuen welt. habs akzeptiert und mich allem gestellt, denn ich wusste, dass der moment kommen wird an dem ich wieder nach hause komme und alle wiedersehe. und das ist jetzt nur noch 12 tage hin. kanns gar nicht fassen. 12 tage und ich komme aus dem regen in die sonne. das ist ja schon fast zu viel verlangt...
9.6.06 04:40


die zeit heilt alle wunder



viele traenen vergossen. viele fotos geschossen. glueckliche und traurige momente miteinander geteilt und versucht alle irgendwie festzuhalten. freude ueber das ende des schuljahres, gefolgt von trauer ueber den abschied von menschen, die man ins herz eingeschlossen hat, von den neugewonnenen freunden. es ist verdammt schwer auf " nimmer wiedersehen" zu sagen. also, ich werd schon zurueck kommen, aber wer weiss, ob ich alle jemals wiedersehn werde?! die wahrscheinlichkeit ist doch wohl nicht zu gross... aber das leben geht weiter. warum muss man sich nur immer verabschieden? meine gefuehle spielen verrueckt. ich kann nicht mehr klar denken, weiss nicht was ich will. habs erst realisiert als wir alle unsere huete in die luft geschmissen haben. oder wahrscheinlich noch nicht einmal dann. ein jahr lang hab ich ein anderes leben gefuehrt, in einer anderen welt, mit anderen freunden, einer anderen familie, einer anderen schule. und selbst, wenn es oft nicht einfach war und ich mich manchmal zurueck gewuenscht haette, fliessen die traenen ueber mein gesicht. i'm confused. es tut weh, aber ich habe mittlerweile gelernt mit schmerzen klarzukommen.
14.5.06 00:19


john lennon & me



"live your life to the fullest!"

so... eines der schoensten erlebnisse die ich hier hatte ist auch schon wieder vorbei. "john lennon and me" ist ein wunderbar geschriebenes stueck. es hat spass gemacht es aufzufuehren und wurde von dem publikum geliebt. es ist lustig und tief bewegend, da niemand mit dem unvorhersehbaren ende rechnet. die geschichte spielt in einem krankenhaus fuer unheilbar kranke kinder. star, ein absoluter beatles fan, kaempft mit cystic fibrosis und lebt in einer anderen welt als die "normalen" jugendlichen. sie hat fast ihr ganzes leben im krankenhaus verbracht. nur ihre traeume und vorstellungen erloesen sie manchmal von der herzlosen realitaet. ihre neue mitbewohnerin ist stars absolutes gegenteil - eine huebsche, beliebte cheerleaderin, die wohl auch nicht besonders krank ist und das erste mal ins krankenhaus muss. erst kommen sie nicht besonders gut aus, aber dann fangen sie langsam an die welt des anderen zu verstehen und somit auch sich selbst.

"for all the people who know what it feels like
to be on the outside looking in."
30.4.06 17:07


happy easter



wuensche euch allen n wunderbares osterfest. feiert schoen und geniesst die zeit miteinander - und ohne mich - ... ach, ihr werdet schon an mich denken... oder? ahh, bin grad ganz durcheinander. hab getraeumt, ich komm zurueck und niemand weiss mehr wer ich bin. bin schon so aufgeregt. 2 monate und dann bin ich raus aus den unweiten der usa. ich hoffe nur, dass sie mich dann net schon verschlungen haben wie den rest dieser welt hier. aber ich gebe nicht so schnell auf. ich bleibe ich. nicht, dass ich mich nicht veraendert haben werde. aber ich lasse mich nicht zerquetschen von den zaehnen der unendlichkeit, die hungrig nach opfern suchen. ich werde euch nie vergessen. und ich hoffe, ihr mich auch nich...
15.4.06 19:21


league champion

das leben ist so komisch... es passiert immer genau das, was man nie erwartet haette... bin forensics league champ geworden, in 2 events. einfach so. ich hab nur alles aufgefuehrt so gut ich es konnte. und es hat ihnen anscheinend gefallen. schmetterlinge fliegen an sonnigen tagen. sterne symbolisieren die ewigkeit... wie kann man einen tag ploetzlich alles erreichen wovon man nie gewagt haette zu traeumen? und doch ist es nicht alles, was man wollte. man will immer mehr. ist nicht zufrieden mit dem, was man bekommt. stillschweigend greift man nach der ewigkeit, selbst wenn einem die vernunft sagt, dass man so etwas nicht in den haenden halten kann. man glaubt nicht daran. traeume werden vom herzen geboren, und das herz hat logische zusammenhaenge nie verstanden... und so greifen wir nach den sternen, tag fuer tag schwimmen wir gegen den strom, dabei wir es viel einfacher haben koennten. geniessen koennte wir, jede minute unseres lebens, froh sein ueber alles das passiert. aber wir gehen den schwereren weg und hoffen, dass er uns eines tages dorthin bringt, wo wuensche bedeutungslos werden... komische welt.
12.4.06 00:17


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